Freitag, 21. Juli 2017

Ich bin dann mal weg.


So lange darauf zugearbeitet und nun ist es endlich so weit. Letzter Arbeitstag vor dem Urlaub!

Gestern gab es bei uns Hot Dogs. Mit veganen Würstchen von Hobelz. F. hat kein Wort darüber verloren. Er hat diese Woche bisher kein Fleisch  gegessen, ich weiß gar nicht, ob ihm das bewusst ist. Heute bestellen sie in der Firma Pizza, und da er die Calzone von dem Pizzaladen liebt, hat er sich eine Gyros Calzone mitbestellt. Da konnte er dann doch nicht standhalten. Aber immerhin – einmal Fleisch diese Woche statt mehrmals am Tag (wenn man die Wurstbrote mitrechnet). Das ist ein Wandel, den ich von ihm niemals erwartet hätte. Im Urlaub wird das sicher nachlassen, weil es dort am Buffet viel Geflügel und Fisch gibt (Spanien halt). Das freut ihn, für mich hat dieses Hotel es schon nicht einfach gemacht, als Milchprodukte noch auf dem Speiseplan standen. Morgens ist alles super, aber die Auswahl an warmen Mahlzeiten abends ist wirklich sehr begrenzt für mich. Sie haben nur wenige warme Platten, und auf denen ist überwiegend irgendein Fleisch oder Meeresgetier untergemischt. Ich habe auch zu reinen Vegetarierzeiten abends oft nur Salat essen können, was ich sehr schade finde, weil die Qualität des Essens dort sehr gut ist. Vegetarismus ist aber heutzutage keine Seltenheit mehr, weswegen ich es schon einen großen Minuspunkt an dem Hotel finde, dass es dieses quasi nicht anbietet.


 

Das Frühstücksbuffet mit den Tonnen an frischem Obst macht das natürlich nicht ganz wieder wett, aber es ist wirklich klasse. Sture Deutsche, die nicht nur Weißbrot essen wollen (=ich) bekommen dort sogar Vollkornbrot.

Verhungern werde ich also nicht.

Die Urlaubslektüre ist auch schon ausgewählt. Für möglichst viel Buch bei wenig Gewicht kann ich die Fischer Taschenbibliothek sehr empfehlen. Die Bücher sind klein und robust und das Sortiment wächst stetig. Mein Kindle kommt natürlich auch mit ins Gepäck, weil ich wieder einmal einen Kindle Unlimited Probemonat machen kann. Meine Mitgliedschaft  dort ist scheinbar lange genug her.

Dieses Wochenende werden Sachen gepackt und alles für den Urlaub vorbereitet. Der Rasen will noch einmal gemäht werden, alle Pflanzen ordentlich gegossen und am Montag alle Tiere saubergemacht. Die Vorfreude ist jetzt zum Glück doch noch ein wenig aufgekommen, aber ich glaube, dass das vor allem daran liegt, dass überhaupt mal wieder längere Zeit am Stück Urlaub ist und nicht daran, dass wir wegfliegen.

Egal – um den 10.08. herum melde ich mich wieder!
Bikinikörper?
Hat jeder, einfach einen anziehen :D

Dass es mal ein Kleidungsstück gäbe,
das für meine Brüste grenzwertig
klein ist, hätte ich nie erwartet :D
 

Donnerstag, 20. Juli 2017

Einkäufe und Fleischersatz.


Gestern haben wir noch einmal eine Ladung Sonnencreme 50+ für F. besorgt. Man kann bei ihm ja nie wissen.
Als wir Zuhause waren, habe ich eine leckere Reispfanne gemacht. Vor drei Jahren hätte ich niemals gedacht, dass F. mal freiwillig vegetarische Gerichte anpackt. Da ihm nur Gemüse und Reis nicht ausreichen, habe ich noch Sojastreifen mit Zwiebeln angebraten und untergerührt. Die waren vom Netto und gibt es dort dauerhaft. Schade, dass bei uns in der Nähe keiner ist. Von der Marke gibt es nämlich auch noch Schnitzel und Nuggets, F.s Lieblingsbeilage zu … allem.

 
Tatsächlich ist mir aufgefallen, dass das Essen wirklich teuer geworden ist, seit F. weniger Fleisch isst. Das liegt daran, dass er wirklich alles ersetzt haben muss. Er nimmt keinen Aufstrich aufs Brot, es muss vegetarische Mortadella sein. Er isst nicht mehr Gemüse (ich bin ja froh, dass er überhaupt welches isst mittlerweile), sondern er braucht ein Fleischersatzprodukt als Beilage. Ich kenne das in dem Ausmaß gar nicht. Als ich vegetarisch wurde, gab es nur äußerst wenige Fleischersatzprodukte im Handel, im Discounter schon mal gar nicht und das, was es gab, fand ich ziemlich eklig. Außerdem hätte mir meine Mutter das nie gekauft. Ich habe also Beilagen gegessen. Kartoffeln mit Gemüse etc. Das hat mir bestimmt nicht geschadet, war es mit Sicherheit um einiges gesünder als vegane Chicken Nuggets (ach ja, so etwas zu sagen ist ja verboten, weil die Fleischlobby in Deutschland groß ist, dass sie es durchklagen kann und es ja passieren könnte, dass jemand ausversehen ethisch und ökologisch viel unbedenklicheres Essen KEIN FLEISCH kauft! Skandal!).  F.s Mutter hat ihn total verhunzt. Emotional, von der Essenswahl her, schrecklich.
Nun, da ich also ständig Fleischersatz nachkaufen muss, während ich langsam versuche, ihn an natürlicheres Essen heranzuführen, ist das verdammt nochmal richtig teuer. Es ist schon traurig, dass eine Packung vegetarische Mortadella das Vierfache (!!!) von Fleischmortadella kostet, und das nur, weil das Soja darin nicht extra total ineffektiv durchs Schwein gehen musste und nur aus diesem Grund nicht durch unsere Steuergelder subventioniert wird. 80g vegane Mortadella kosten, wenn sie wirklich günstig sind, 1,39€. Das sind 1,73€ für 100 g. 200g Fleischmortadella kosten 89Cent. Ca. 44 Cent pro 100 g. Übrigens werden für die meisten Sojaprodukte bei uns keine Regenwälder gerodet, wie die Fleischlobby es gern suggeriert. Die Sojaprodukte, die hier verkauft werden, stammen überwiegend aus ökologischem Anbau innerhalb der EU. Viel Soja kommt aus Österreich, wer hätte das gedacht? 90% des Sojas, für das Regenwald abgeholzt wird, gehen – tadaaa – in die Fleischindustrie als Futtermittel. Und die Rechnung geht da so: für 1 kg Fleisch benötigt man 11,65kg Sojaschrot. So viel muss man als normal essender Veganer erst einmal vertilgen! Fleisch essen ist ineffektiv, weil natürlich viel Verlust da ist, wenn Nahrung verstoffwechselt wird.
Vielleicht schaffe ich es ja noch nach und nach, F.  davon wegzubringen, dass die konventionelle Nahrung, die er sein Leben lang konsumiert hat, nicht alles ist, sondern es tolle Alternativen gibt, die noch dazu viel gesünder sind. F. wird nie komplett auf Fleisch verzichten und nicht mit dem Angeln aufhören, das ist mir klar. Aber jede Mahlzeit, die kein Fleisch enthält, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Da diese Woche beim Marktkauf die Nussdrinks von Alpro im Angebot sind und statt 2,99€ 1,99€ kosten, habe ich neben meiner geliebten Reis-Kokos-Milch noch einen Versuch in Richtung Mandelmilch unternommen. Dieses Mal habe ich welche mit Vanille gewählt, in der Hoffnung, dass sie mich überzeugen kann. Meinen letzten Versuch mit Mandelmilch habe ich als sehr grauselig in Erinnerung, wobei das auch nicht die von Alpro war. Da ich mich nun doch entfernt habe von dem Zwangsgedanken, dass Milchersatzprodukte möglichst wie Milch schmecken sollten (denn das tun sie nie. Sie können durchaus lecker sein, aber es ist halt eben keine Milch), habe ich die Hoffnung, dass meine Geschmacksnerven nun offen sind für Neues. Ich habe von der Vanille-Mandelmilch bisher nur Gutes gehört und möchte ihr gern eine Chance geben.
 
Für Notfälle gekauft habe ich außerdem das Batiste-Trockenshampoo. Da meine Kopfhaut sehr empfindlich ist, habe ich mein Haarwasch-Intervall vergrößert (von täglich auf alle 2-3 Tage). Wenn es nun aber sehr warm war, sehen die Haare manchmal morgens doch irgendwie platt aus. Das mag ich so gar nicht. Trockenshampoo hilft da sehr gut, und bei der Sorte (Cherry ) kann man eigentlich nichts falsch machen. Außerdem habe ich mir das Haarparfum von treaclemoon mitgenommen, mit  dem ich schon länger liebäugele, weil ich die Sorte als Creme kenne und den Geruch sehr mag.

 

Mittwoch, 19. Juli 2017

denn's, Entspannung.


Gestern wollte F. seine Angel aus der Reparatur abholen. Deswegen sind wir fast an einem denns vorbeigekommen, was ich nutzen musste (normalerweise ist bei uns in einem Umkreis von 30-40km keiner). Dem Eis, welches ich mitgenommen habe, habe ich schon lange hinterhergesabbert. In Relation zu anderen veganen Eisen finde ich dieses mit 5,99€ noch dazu bezahlbar, wenn man bedenkt, dass 750ml darin sind. Ben&Jerrys kostet auch so viel. Apropos, es ist offiziell. Ben & Jerrys wird aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen noch dieses Jahr vegane Sorgen ins Sortiment nehmen. Ich bin schon sehr gespannt, denn ich lieeebe eigentlich Ben & Jerrys Cookie Dough Eis.
F. wollte gestern Abend ein schnelles Essen und hat sich daher eine Pizza in den Ofen geschoben (immerhin vegetarisch). Ich hatte keine von den tollen Pizzen, die Lidl hat, vorrätig und habe deswegen selbst eine Calzone gemacht. Mit Vollkornmehl, Gluten als Eiweißboost und gefüllt mit Bohnen, gehackten Tomaten, Zwiebeln und Paprika. Es war seeehr lecker und sättigend.


Pizza Calzone

Das Eis in der Mitte ist neu, das Lupineneis ist supertoll,
habe ich aber leider letztes Jahr gekauft und seitdem nirgends mehr
gesehen.


 
Aufgrund der hohen Temperaturen und der vorangeschrittenen Zeit haben wir danach nicht mehr viel gemacht. Wir haben uns auf die Terrasse gesetzt und ein bisschen entspannt. Das ging aber auch nur, weil F. gestern aus einem nichtigen Grund einen dicken Anschiss vom Chef bekommen hat und dementsprechend erledigt war. Der wahre Grund, warum er sich mit seinem Chef nicht versteht, ist, dass die beiden sich viel zu ähnlich sind. Sie stehen beide gern im Mittelpunkt und sind sehr Ich-bezogen. Wenn zwei solche Menschen aufeinanderprallen, reibt sich das natürlich. Und wer gewinnt? Genau, der in der höheren Machtposition. Das dürfte ich F. so niemals sagen, ich glaube, dann würde er ein paar Tage nicht mehr mit mir reden :D
In einer Wochen sind wir schon auf La Palma. Ich habe gestern eine Tierpflege-Richtlinie für meinen alten Schulfreund geschrieben, der die Tiere versorgt. Der hat nämlich nie eigene Tiere gehabt und dementsprechend unwohl ist mir bei dem Gedanken, dass er sie versorgt. Er ist ein lieber Kerl, aber ich will meine Tiere natürlich optimal versorgt sehen. Wenn irgendetwas passieren würde in der Zeit, in der ich weg bin, würde ich mir das niemals verzeihen. Aber so schwer ist es eigentlich auch nicht und er wird das schon schaffen. Er kann ja jeden Tag nachlesen, was er tun muss.
In den Urlaub gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weil ich eigentlich einfach gern Zuhause wäre und weil es echt kompliziert mit dem Essen wird, wäre es mir lieber, würden wir gar nicht fliegen. Auf der anderen Seite ist da natürlich das Meer und man muss sich um nichts kümmern, nicht kochen etc. Und das Beste: F. kommt mal etwas mehr zur Ruhe. Zwar wird er auch viel wandern wollen, aber es wird auch Strandtage mit einem Buch geben. Und das ist das, was ich momentan so dringlichst brauche. Ruhe und Entspannung. Alle reden immer von Work-Life-Balance. Ich finde es sehr schwer, so etwas zu finden, wenn man einfach von morgens bis nachmittags im Büro hockt. Dass F. ein Mensch ist, der einfach nie ruhig sitzen kann, macht es natürlich nur noch schlimmer. Als ich von meinem Ex weg und zu meiner Oma gezogen bin, habe ich mich oft abends in die Natur gesetzt und mir einfach den Wind um die Nase wehen lassen. Es waren Momente absoluter Ruhe. Es fällt mir selbst ohne äußere Einflüsse von F. schwer, solche Momente zuzulassen. Ich habe das Gefühl, immer etwas machen zu müssen, um nicht faul zu sein. Aber ich habe es geschafft, diese Momente einzubauen. Der Moment, wenn man sich Essen zubereitet hat und sich in die Sonne setzt, um es zu essen, ist das Größte für mich, wenn F. angeln ist. Wenn er angeln ist, ist das nicht nur die einzige Gelegenheit, zu der er abschalten kann, sondern auch die einzige Gelegenheit, zu der ich wenigstens manchmal 100%ig abschalten kann, auch wenn das traurig klingt. Ich finde aber, dass es dazugehört, dass jeder auch sein eigenes Ding macht und einen Teil des eigenen Lebens behält. Es kann nicht jeder komplett identische Interessen haben und den identischen Charakter aufweisen. Das wäre ja auch langweilig. Deswegen denke ich, dass es schon ganz gut so ist, wie es ist. Wenn F. in den Angelverein geht, werden diese Gelegenheiten, in denen wir beide zur Ruhe kommen, hoffentlich häufiger. Er braucht das genauso sehr wie ich.

Dienstag, 18. Juli 2017

Alltagsgedöns.


Da ich vom letzten Grillen noch einen Maiskolben hatte, haben wir gestern gegrillt. Wir hatten kein Baguette da und F. wollte dann lieber Pommes haben, statt dass ich selbst welches mache. Jetzt habe ich unser Grillen mittlerweile wenigstens so weit im Griff, dass es nicht ausschließlich ungesund ist (der Salat besteht nun eben nicht mehr aus Feta, Bohnen, Mais und Fertigdressing, sondern aus mehr grünen Bestandteilen und ohne Feta. Mein Grillgut ist entweder mariniertes Gemüse mit Tofu oder Maiskolben. Das einzig ungesunde sind F.s Würstchen und das Baguette aus Weißmehl. Und jetzt Pommes. Das ist in Ordnung, in Ausnahmefällen. Aber dieses waren auch noch die, die ich nicht mag. Ich mag Wellenschnitt-Pommes und liebe Jumbo-Fries. Die dünnen Piekser mag ich nicht. Leider ist das halt F.s Lieblingssorte. Er mag die Jumbo Fries nicht, die Wellenschnitt-Pommes aber sehr wohl. Ich frage mich also, warum wir dann nicht beide den Kompromiss eingehen und die Wellenschnitt-Pommes kaufen. Naja, Lappalien. Fast Food wird wohl nie meins werden.

Gestern haben wir Heizöl bekommen, weswegen wir früher Feierabend machen mussten und um 15 Uhr schon Zuhause waren. Da bekommt man eine vage Vermutung, wie es ist, wenn man nur 35 Stunden arbeiten muss. Klar, dann wären wir um 15.30 Uhr Zuhause und nicht um 15 Uhr. Aber – wow. Man hat noch was vom Tag! Wir haben uns in den Strandkorb gesetzt, waren im Garten, ich habe die Kaninchen rausgebracht… der Tag wollte gar nicht enden. Ich verstehe nicht, warum bei Tarifverhandlungen immer nur auf mehr Gehalt gepocht wird. Mal keine Gehaltserhöhung und dafür weniger Stunden arbeiten wäre für mich persönlich viel wertvoller. Ich bin auch der Meinung, dass ich mit einer 40h-Woche nicht unbedingt mehr schaffe als mit einer 35h-Woche, weil ich mit weniger Stunden auch konzentrierter arbeiten würde und somit auch effektiver. Ab 15 Uhr bin ich durch. Da mache ich nur noch leichte Sachen, bei denen ich weniger denken muss.

Wir haben mal gegooglet und im Bewertungsportal für Firmen unsere gefunden. Die Bewertungen waren unterirdisch. Der Tenor war: Am einen Tag so, am anderen so. Keine Weiterbildungen, keine Schulungen. Bezahlung unterdurchschnittlich. Was aus meiner Perspektive noch fehlt: Frauen bekommen für exakt dieselbe Arbeit mindestens 30% weniger Gehalt, eher noch mehr. Geil.


Bilderspam.

Dieser Gefährte streunerte gestern Abend in unserem
Garten herum
 
Jack lässt den Abend ausklingen.
 

Mr. Plüsch!

Der Steinkreis mit der freigelegten Mauer und
Sonnenblumen.

Unser Zwergpfirsich.

Johannisbeere.

Vorne: weiße Himbeere. Hinten: Heidelbeere.

Die erste Ringelblume blüht.

Physalis.

Der Bohnenbusch.

Montag, 17. Juli 2017

Wochenende KW 28


Das Wochenende war arbeitsreich, wie ja irgendwie immer. Wir haben das eine noch ausstehende Beet bearbeitet. Samstag waren wir aber erst nach einer kurzen Hose für F. suchen. Dabei haben wir zum Glück im Reformhaus vorbeigeschaut, wo die vego-Riegel im Angebot waren. Der 150g-Riegel sollte nur 1 € kosten! Statt wie sonst ca. 3€. Wenn ich 10 Riegel genommen hätte, hätte ich sogar nur 5€ zahlen müssen. 50Cent für einen hammergeilen Nougat-Nuss-Riegel. Ich habe aber nur zwei mitgenommen und davon auch einen meinem Vater geschenkt, der Nougat ebenso liebt wie ich.

Abends waren wir mit meinen Eltern und meiner Schwester Cocktails trinken und beim Mexikaner etwas essen. Sonntagmittag waren sie dann noch bei uns, weil meine Schwester unser Haus in dem renovierten Zustand gar nicht kannte. Dann ging es wieder in den Garten.

Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mir am Wochenende ernsthaft manchmal schlechtes Wetter wünsche, einfach damit F. mal gezwungen ist, nicht unbedingt alles Mögliche tun zu wollen. Denn wenn er sinnvolle Dinge im Garten oder irgendwo anders tut, kann ich nicht einfach mal entspannen, weil ich mich dann schrecklich faul fühle und überhaupt nicht zur Ruhe komme. Also mache ich dann mit. Trotz Gelenkschmerzen, die heute deswegen umso unangenehmer geworden sind. Das Problem daran ist, dass ich schon einige klärende Gespräche in der Hinsicht geführt habe. Er ist aber so ein unruhiger Mensch, dass er gar nicht darüber nachdenkt, dass jemand vielleicht mal Ruhe benötigt. Ich dagegen denke momentan nur noch darüber nach, endlich einmal Ruhe zu wollen. Ruhe, das geht für ihn nur im Urlaub. Ich will aber gar nicht weg. Ich will nicht weg von den Tieren und dem schönen Garten. Ich will Zuhause sein und das einfach mal genießen. Was ja nun nicht geht, weil F. das nicht kann. Es ist ein Todeszirkel – ich will sparen – F. will in den Urlaub – ich will Entspannung – F. kann nur im Urlaub Entspannung zulassen – wir fahren in den Urlaub, weil ich weiß, dass es F.s Wunsch ist – ich habe ein schlechtes Gewissen den Tieren gegenüber und kann den Urlaub nicht richtig genießen, weil es schon wieder unnötig ausgegebenes Geld ist, das ich gern anderweitig ausgeben würde – keine Entspannung. Irgendetwas muss sich da ändern. Wir werden wohl noch einmal reden müssen. Dieses ständige Gefühl der absoluten Erschöpfung ist wirklich nicht das, was ich mir für den Rest meines Lebens vorgestellt habe.

Immerhin gab es am Wochenende eine Menge gutes Essen und meine Radieschensamen sind innerhalb von drei Tagen aufgegangen. Laut meiner Mutter kann ich nun in ca. 6 Wochen Radieschen ernten :D


Super Konzept: Möglichst wenige Zutaten. Und sehr lecker.
 
 
Meine Güte, hatte ich am Freitag
einen Hunger auf Broccoli...

Zufällig vegan. Meine Mutter und meine Schwester haben
am Sonntag begeistert die Reste gegessen... schmecken
wie Lebkuchen in Keksform.

Unsere neuen Nachbarn :D

Vorzeitiges Hochzeitsgeschenk
von meiner Schwester, damit sie es nicht
mit nach Baltrum schleppen muss.

Smoothiezutaten.

Süßigkeitenersatz. Minimelonen
haben genau die richtige Größe

Vegane Würstchen im Schlafrock :D
 

Supersaftiger Schokokuchen für den hohlen Zahn im stressigen
Arbeitsalltag.
 

Freitag, 14. Juli 2017

Haargesundheit.


Schon länger möchte ich etwas zum Thema Haare loswerden. Seit Beginn meiner ES ist das Thema Haare ein äußerst Leidiges. Ich habe nie dicke Haare gehabt, aber mit der ersten Hungerphase kam der Haarausfall. In den darauffolgenden Jahren bin ich nie wieder richtig dahintergekommen. Meine Haare waren ungesund, splissig, dünn. Das lag unter anderem daran, dass immer wieder Hungerphasen kamen. Aber meine Ernährung war auch alles andere als optimal. Seit meiner Ernährungsumstellung, die vor 1 ½ Jahren begann und vor einem Jahr auf überwiegend vegan endete, sind meine Haare so viel besser geworden! Sie sind dichter, sie haben weniger Spliss, und sie sind viel kräftiger.

Seit ich auf Naturkosmetikshampoos umgestellt habe, ist das noch besser geworden. Ich hatte immer eine sehr sensible Kopfhaut, die oft gejuckt hat und bei den falschen Shampoos zur Schuppenbildung neigte. Das lief eigentlich immer so: Ich habe ein Shampoo gefunden, das ich gut vertragen hatte, konnte das ein oder zwei Jahre benutzen und dann plötzlich ging gar nichts mehr.

Innerhalb der Naturkosmetik habe ich einiges ausprobiert und bin dann bei den Sante-Shampoos hängengeblieben. Diese sind vegan und – was das Beste ist – es gibt einige Sorten in einem 950ml-Pumpspender. F. ist so begeistert von dem Duft des Shampoos Ginkgo und Olive, dass er nur noch das benutzt. Ich mag eigentlich am liebsten die Mango & Aloe Vera, weil es meinen Haaren Feuchtigkeit gibt und sie wunderbar glänzend macht. Leider gibt es das nur in einer 200ml-Flasche, sodass ich dieses nur gelegentlich als Kur benutze und sonst auch das aus dem Pumpspender verwende.

Zusätzlich dazu habe ich eine Haarbürste, die aufgrund ihrer Bürsten die Kopfhaut massieren soll und damit die Durchblutung anregt. Das funktioniert natürlich nur, wenn man sehr sorgfältig und langsam kämmt, wozu ich nicht jeden Tag die Muße habe, es aber mehrmals die Woche versuche.
Quelle: Rossmann.de
 

Ich hätte nie gedacht oder daran geglaubt, dass eine Ernährungsumstellung und der Wechsel des Shampoos tatsächlich so einen großen Einfluss auf die Haargesundheit haben. Aber es ist tatsächlich so!